Zum Hauptinhalt springen

«Die Leute skandierten: EU!»

Was Camerons EU-Kritik mit jubelnden Norwegern zu tun hat, und wie die Schweiz den Eurovision Song Contest gewinnt: Staffan Nilsson, Präsident des EU-Wirtschafts- und Sozialausschusses, im Gespräch.

«Eine Aura der Anonymität umgibt die Schweizer Politik»: Finanzministerin Widmer-Schlumpf und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso.
«Eine Aura der Anonymität umgibt die Schweizer Politik»: Finanzministerin Widmer-Schlumpf und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso.
Keystone
Staffan Nilsson, Präsident des EU-Wirtschafts- und Sozialausschusses, vermisst eine gemeinsame Vision in Europa.
Staffan Nilsson, Präsident des EU-Wirtschafts- und Sozialausschusses, vermisst eine gemeinsame Vision in Europa.
Keystone
Am Einzelgang des britischen Premierministers übt Nilsson Kritik: David Cameron erklärt Bundeskanzlerin Angela Merkel seine Ideen.
Am Einzelgang des britischen Premierministers übt Nilsson Kritik: David Cameron erklärt Bundeskanzlerin Angela Merkel seine Ideen.
Keystone
1 / 3

Herr Nilsson, Staatschefs wie David Cameron möchten weniger statt mehr Europa. Trifft Sie das? Camerons Äusserungen sind äusserst problematisch. Es heisst, er würde durch seine europafeindliche Rhetorik die Kritiker im eigenen Land besänftigen. Ich sehe das anders.

Inwiefern? Gerade zum jetzigen Zeitpunkt braucht Europa mehr, nicht weniger Kooperation. Die britische Referendumsdrohung wird die Europadebatte in den kommenden Jahren negativ überschatten. Es wären Politiker gefragt, die in den Nationalstaaten mehr positive Stimmung für Europa schaffen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.