Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen
Werbung
Weiter nach der Werbung

«Die Frage ist, wie weit Kurz auf die Grünen zugehen will»

Trotz aller Skandale beliebt – und jetzt gefordert: ÖVP-Chef Sebastian Kurz am Wahlabend in Wien. Foto: Reuters
Weiter nach der Werbung

Die FPÖ hat bei der Nationalratswahl massiv an Stimmen verloren. Ist das Kapitel des Rechtspopulismus in Österreich damit nun erst einmal abgeschlossen?

In der Opposition? Rein rechnerisch wäre eine Neuauflage der Koalition von ÖVP und FPÖ doch möglich.

«Kurz ist es unangenehm, permanent in einem Atemzug mit Rechtspopulisten genannt zu werden.»

Von den jüngsten Skandalen allerdings ist an ihm selbst wenig hängengeblieben; die ÖVP hat jetzt unter Kurz sogar noch fast sieben Prozent dazugewonnen. Was lieben die Menschen so an ihm?

«Der SPÖ fehlt die eindeutige Marke.»

Warum haben die Sozialdemokraten bei dieser Wahl so schlecht abgeschnitten? Man hätte doch meinen können, sie müssten von den Skandalen der anderen massiv profitieren.

Und erst recht nicht als Juniorpartner einer grossen Koalition...

«Man muss sich nicht bei jedem Thema in der Mitte treffen.»

Dann also Schwarz-Grün. Müssten sich beide Seiten dafür nicht allzu sehr verbiegen?

Ein Dreier-Bündnis mit den Neos ist auch noch nicht vom Tisch.

Kritiker werfen Sebastian Kurz vor, kein konstantes inhaltliches Profil zu haben. Werden wir bald einen österreichischen Kanzler erleben, der plötzlich grün daherredet, wie etwa der bayerische Ministerpräsident von der CSU?