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Die EU lässt Athen zittern

Laut Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker will die EU erst im Oktober über die Freigabe der nächsten Notkredittranche für Griechenland entscheiden. Damit steht Athen kurz vor der Zahlungsunfähigkeit.

Lässt Griechenland warten: Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker beim Treffen der EU-Finanzminister in Breslau.
Lässt Griechenland warten: Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker beim Treffen der EU-Finanzminister in Breslau.

Die EU-Finanzminister wollen erst im Oktober über die nächste Notkredittranche für Griechenland abstimmen. Dies sagte Jean-Claude Juncker beim Treffen der EU-Finanzminister im polnischen Breslau.

Ohne die nächsten acht Milliarden Euro aus dem Rettungspaket droht Athen nach eigenen Angaben im kommenden Monat die Zahlungsunfähigkeit. Die Eurogruppe begrüsste heute die von der griechischen Regierung angekündigten zusätzlichen Massnahmen, um die Sparziele aus dem Rettungsprogramm zu erfüllen.

Sicherheiten haben ihren Preis

Finnland dürfte für die geforderten Sicherheiten von Griechenland für die Hilfskredite einen Preis bezahlen müssen. «Wenn es Sicherheiten gibt, werden sie einen angemessenen Preis haben», sagte Juncker.

Er kündigte ausserdem an, dass die Euroländer ab sofort bis zum 27. September Vorschläge für den durch den Rücktritt von EZB-Chefökonom Jürgen Stark frei gewordenen Posten im Direktorium der Zentralbank machen können.

SDA/wid

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