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«Die EU ist am Scheideweg»

«Die machen das geschickt»: Der österreichische Bundeskanzler Christian Kern (l.) feiert sechzig Jahre Römische Verträge mit EU-Kommissionspräsident ­Jean-Claude Juncker, dem ­Präsidenten des Europäischen Parlaments Antonio Tajani und dem italienischen Premierminister Paolo Gentiloni.

Die Staatschefs der EU feierten kürzlich 60 Jahre Römische Verträge. Grossbritannien teilt fast gleichzeitig der EU seinen Austritt mit. Was ist los mit der EU?

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Was meinen Sie damit?

Was bedeutet das?

Welche Haltung vertreten Sie in Ihrem neusten Buch?

Die EU sei ein Friedensprojekt, wiederholen die Verteidiger der EU andauernd.

Wieso?

«Der Mythos, es brauche die zentralistische EU für Frieden, ist verkehrt.»

Warum ist das so?

Der Frieden in Europa ist für Sie keine Leistung der EU und ihrer Vorgänger­organisationen?

Eine Freihandelszone wäre doch etwas Gutes.

Warum sind kleine Staaten besser für den Wohlstand? Das bedeutet doch Zölle und Handelshemmnisse.

Die Überzeugung, «je grösser, desto besser», kommt doch aus den Wirtschaftswissenschaften.

Was bedeutet Brexit und die Wahl von Donald Trump für die EU?

Folgen noch weitere Länder und treten aus der EU aus?

Die Eliten reagieren auf diese Entwicklung mit dem Vorwurf, es handle sich bloss um «Populismus», der irgendwann vorüber sein werde.

«Die Regulierung im Binnenmarkt schadet allen Ländern – auch der Schweiz.»

Kann man diese Parteien und Bewegungen in den gleichen Topf werfen?

Bis jetzt hat man diese wirtschaftlichen Probleme im Euroraum nicht gelöst, sondern sich mit Milliarden an Geld Zeit gekauft. Kann das so weitergehen?

Ist das der Grund, weshalb Sie den Euro ablehnen und einen Wettbewerb unter den Währungen der europäischen Kleinstaaten fordern?

Was würde so eine Währungsvielfalt bedeuten?

Aber gerade Deutschland profitiert doch als Exportnation vom schwachen Euro.