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Die deutschen Gotteskrieger

Sie sind Deutsche oder in Deutschland geboren und sie führen ein relativ komfortables Leben. Dennoch wenden sich diese jungen Männer von ihrem Umfeld ab und verschreiben sich dem bewaffneten Jihad.

Informationen über Anschlagsziele in Deutschland haben die US-Nachrichtendienste vom inhaftierten Hamburger Islamisten Ahmad Wali S. Der 36-jährige war im Juli in Kabul verhaftet worden.
Informationen über Anschlagsziele in Deutschland haben die US-Nachrichtendienste vom inhaftierten Hamburger Islamisten Ahmad Wali S. Der 36-jährige war im Juli in Kabul verhaftet worden.
Keystone
Ahmad Wali S. hatte sich wie andere Deutsche der Islamischen Bewegung Usbekistans (IBU) angeschlossen. Im Bild ist der Hamburger mit dem angenommenen Namen Abu Askar.
Ahmad Wali S. hatte sich wie andere Deutsche der Islamischen Bewegung Usbekistans (IBU) angeschlossen. Im Bild ist der Hamburger mit dem angenommenen Namen Abu Askar.
Keystone
Das Bundeskriminalamt fahndete ab September 2008 nach Eric Breininger (hier das kombinierte Fahndungsfoto). Er war angeblich Mitglied der Deutschen Taliban Mudschaheddin.
Das Bundeskriminalamt fahndete ab September 2008 nach Eric Breininger (hier das kombinierte Fahndungsfoto). Er war angeblich Mitglied der Deutschen Taliban Mudschaheddin.
Keystone
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Deutsche Islamisten reisen in die Grenzregion von Pakistan und Afghanistan und lassen sich zu Gotteskriegern ausbilden. Die deutsche Polizeigewerkschaft schätzt deren Zahl auf 100. Gut 40 seien aus den Camps zurückgekehrt und könnten in naher Zukunft Anschläge planen, heisst es. Gegenüber der Zeitung «Welt» sagte das deutsche Bundesamt für Verfassungsschutz sogar, dass «Informationen zu rund 220 Personen mit Deutschland-Bezug» vorliegen. Wer sind diese Männer, die ihr zum grössten Teil komfortables Leben aufgeben, um sich dem bewaffneten Jihad anzuschliessen?

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