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Die CDU fürchtet sich vor den Möchtegern-Rechtswählern

Die Kritik an Parteichefin Merkel wird lauter. Die CDU sei heute zu liberal und zu links, so der Vorwurf.

Ihr Kurs ist vielen CDU-Wählern suspekt geworden: Kanzlerin Angela Merkel im Bundeskanzleramt.
Ihr Kurs ist vielen CDU-Wählern suspekt geworden: Kanzlerin Angela Merkel im Bundeskanzleramt.

Dafür, dass sie gar nicht existiert, hat sie schon ziemlich viele Anhänger, mindestens potenziell. Bei Umfragen geben 20 Prozent der Deutschen an, sie würden ihre Stimme am liebsten einer Partei rechts der Union geben, einer konservativen Kraft. Nur eben: Die gibt es (noch) nicht. Die Aufregung bei der CDU ist dennoch gross. Denn die meisten der Möchtegern-Rechtswähler sind offenbar frustrierte Unionsanhänger, denen der Modernisierungskurs von Angela Merkel zu weit geht. Die Debatte um die Ausrichtung von Deutschlands grösster Partei ist nicht neu. Kritiker werfen der Kanzlerin seit geraumer Zeit vor, sie sei zu liberal und vernachlässige das konservative Herz der Partei. Doch aus dem Unbehagen ist inzwischen mehr geworden: Angst vor einer rechten Konkurrenz.

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