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Die Bodyguards des Oligarchen leisteten keinen Widerstand

Der reiche Ukrainer Dmitri Firtasch besitzt in Zug eine Firma, hat sein Büro aber in Wien. Dieses verliess er am Mittwochabend – und dann tauchte die Polizei auf.

Er wird der Komplizenschaft mit dem ukrainischen Mafiapaten Semjon Mogilewitsch verdächtigt, der seit 2009 auf der FBI-Liste der zehn meistgesuchten Verbrecher steht: Der ukrainische Oligarch Dmitri Firtasch (hier in seinem Büro in Kiew, Archivbild 2009)
Er wird der Komplizenschaft mit dem ukrainischen Mafiapaten Semjon Mogilewitsch verdächtigt, der seit 2009 auf der FBI-Liste der zehn meistgesuchten Verbrecher steht: Der ukrainische Oligarch Dmitri Firtasch (hier in seinem Büro in Kiew, Archivbild 2009)
Keystone

Kurz wurde es lauter in der sonst so stillen Schwindgasse im grossbürgerlichen 4. Wiener Bezirk. Der ukrainische Oligarch Dmitri Firtasch hatte am Mittwochabend soeben in Begleitung seiner Bodyguards das Büro seiner Firma Centragas verlassen, als er von Polizisten umringt und verhaftet wurde. Weder er noch die Leibwächter sollen Widerstand geleistet haben, sagte ein Sprecher des Bundeskriminalamts. Die Wiener Polizei handelte aufgrund eines vom US-Inlandsgeheimdienst FBI ausgestellten internationalen Haftbefehls. Laut dem Bundeskriminalamt werfen die Amerikaner dem Ukrainer Bestechung und Bildung einer kriminellen Vereinigung im Zusammenhang mit seinen Auslandsgeschäften vor.

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