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«Die Abstimmung könnte zum Thriller werden»

Heute Abend stimmt das griechische Parlament über ein neues Sparpaket ab. Der griechische Journalist Ferry Batzoglou erklärt, weshalb der Gesetzesentwurf so umstritten ist.

Applaus für den historischen Schritt: Abgeordnete applaudieren Premierminister Antonis Samars (r.) im Parlament in Athen. (11 November 2012)
Applaus für den historischen Schritt: Abgeordnete applaudieren Premierminister Antonis Samars (r.) im Parlament in Athen. (11 November 2012)
Reuters
Die Abgeordneten stimmten dem Budget 2013 nach langer Debatte zu.
Die Abgeordneten stimmten dem Budget 2013 nach langer Debatte zu.
AFP
Ein Plakat mit dem Aufruf für einen 48-stündigen Streik vor dem Parlament in Athen. (5. November 2012)
Ein Plakat mit dem Aufruf für einen 48-stündigen Streik vor dem Parlament in Athen. (5. November 2012)
Keystone
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Herr Batzoglou, heute Abend stimmt das griechische Parlament über das neuste Sparpaket ab. Was ist Ihre Einschätzung: Wird es durchkommen? Die Abstimmung könnte sich zu einem Thriller entwickeln. Der Grund liegt darin, dass es unter den drei Athener Koalitionären, der Konservativen Nea Dimokratia, den Pasok-Sozialisten und der Demokratischen Linken Dimar, Abweichler geben wird. Einige Pasok-Abgeordnete haben bereits angekündigt, gegen das Sparpaket stimmen zu wollen. Bei der Demokratischen Linken hat das oberste Zentralkomitee gestern beschlossen, auf eine Empfehlung von Parteichef Fortis Kouvelis hin, sich der Stimme zu enthalten. Die drei Koalitionäre haben eigentlich eine bequeme Mehrheit von 176 Stimmen, aber wenn die Dimar, die über 16 Mandate verfügt, sich mehrheitlich der Stimme enthält, so könnte es je nach Zahl der Abweichler bei der Pasok durchaus knapp werden. Unterm Strich wird es dann wohl eine knappe Mehrheit.

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