Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

«Wir müssen den Druck aufrechterhalten»

Keine Illusionen, aber auch kein Frust: Der Kantonspolizist Viktor Roth (links) und der Leitende Staatsanwalt Urs Geier geben Einblick in ihre Arbeit.

BaZ: Herr Geier, Herr Roth: Wie ist dieser neueste Fall einzuordnen? Sind die sechs Kilo Kokain ein Sensationsfund oder eine Sommerloch-Meldung?

Aufgrund welcher Hinweise gehen Sie denn gegen Drogenhändler vor?

Sind die Männer, die Sie nun gefasst haben, eher «kleine Fische» oder Teil einer grösseren mafiösen Struktur?

Würden Sie also sagen, dass die Polizei und die Staatsanwaltschaft in dieser Hinsicht unterdotiert sind?

Ist das nicht frustrierend mit der Zeit? Sie können noch so viele Dealer festnehmen und kiloweise Koks beschlagnahmen: Am Ende des Tages müssen Sie einsehen, dass weiterhin gedealt wird.

Wie funktioniert der Kokainhandel in der Region? Woher stammt der Stoff, und auf welchen Kanälen wird er verteilt?

Basel gehört seit vielen Jahren zu den Top-10-Städten in Europa, was den Kokainkonsum betrifft. Inwiefern wirkt sich dieser Umstand auf die Situation im Baselbiet aus?

Konnten Sie in den letzten Jahren eine Zu- oder Abnahme des Kokainkonsums in der Region feststellen?

Die von Ihnen verhafteten Männer stammen aus Nigeria. Aktuell gibt es starke Migrationsbewegungen aus Afrika in Richtung Europa. Spielen die Flüchtlingsrouten für den Drogenhandel auch eine Rolle?

Mit welchen Strafen müssen diese Männer nun rechnen?

Was passiert jetzt mit dem beschlagnahmten Koks?

Wie viele Drogen werden jedes Jahr auf diesem Weg vernichtet?