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Der Realist und die Falken

Barack Obamas Aussenpolitik kommt unter Beschuss: Von Syrien bis zur Krim wittern seine Gegner Schwäche. Glaubt niemand mehr an Amerikas Stärke?

Die Probleme der US-Aussenpolitik unter Präsident Barack Obama gehen auch auf die Ära seines Vorgängers George W. Bush zurück.
Die Probleme der US-Aussenpolitik unter Präsident Barack Obama gehen auch auf die Ära seines Vorgängers George W. Bush zurück.
Keystone
US-Präsident Barack Obama meidet – nicht zuletzt wegen der grossen Probleme im eigenen Land – aussenpolitische und militärische Abenteuer.
US-Präsident Barack Obama meidet – nicht zuletzt wegen der grossen Probleme im eigenen Land – aussenpolitische und militärische Abenteuer.
Reuters
Dagegen steht der Republikaner Henry Kissinger, Nationaler Sicherheitsberater der USA von 1969 bis 1973 und Aussenminister von 1973 bis 1977, für eine harte Realpolitik.
Dagegen steht der Republikaner Henry Kissinger, Nationaler Sicherheitsberater der USA von 1969 bis 1973 und Aussenminister von 1973 bis 1977, für eine harte Realpolitik.
Keystone
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In Washington geht das Gespenst von Jimmy Carter um: Niemals seit dem als schwach und unschlüssig empfundenen Erdnussfarmer im Weissen Haus der 1970er Jahre sei die Weltmacht derart vorgeführt worden wie jetzt, lautet die Klage. Amerikas Feinde, ob in Moskau, Damaskus oder Caracas, sprängen nach Belieben mit der zaudernden Weltmacht um. Schuld daran sei einzig und allein der schwache und unschlüssige Barack Obama.

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