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«Der griechische Vorschlag kam schlicht zu spät»

Ein Sondergipfel entscheidet heute über das Schicksal Griechenlands. Korrespondent Stephan Israel sagt, wie gross die Chancen auf einen Durchbruch im Schuldenstreit sind.

Vor entscheidenden Gesprächen am Eurokrisengipfel in Brüssel: Griechenlands Premier Alexis Tsipras und Jean-Claude Juncker, Präsident der EU-Kommission.
Vor entscheidenden Gesprächen am Eurokrisengipfel in Brüssel: Griechenlands Premier Alexis Tsipras und Jean-Claude Juncker, Präsident der EU-Kommission.
Reuters

Vor dem Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs der Eurozone tagten die Eurofinanzminister. Das Treffen war bereits nach zwei Stunden zu Ende. Was bedeutet das? Der griechische Vorschlag kam schlicht zu spät. Die Eurofinanzminister hatten keine Zeit, das Papier zu studieren und die Zahlen durchzurechnen. So konnten sie für den Eurogipfel mit den Staats- und Regierungschefs heute Abend auch keine Empfehlung abgeben. Zusätzlich gab es Konfusion, weil die Regierung in Athen in der Nacht den Geldgebern zwei verschiedene Versionen übermittelt hat. Die gültige Fassung kam dann um 2 Uhr in der Nacht.

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