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Der Grieche, der alles blockiert

Wenn heute Premier Papandreou die Vertrauensfrage stellt, wird ihm Oppositionsführer Samaras die Gefolgschaft verweigern. Obwohl Nation und Europa gemeinsames Handeln fordern.

Machtspiele statt Krisenbewältigung: Antonis Samaras.
Machtspiele statt Krisenbewältigung: Antonis Samaras.
Keystone

Es ist erst etwas mehr als eineinhalb Jahre her, dass die griechische Politik auf den Kopf gestellt wurde. Das Land bekam Ende 2009 einen neuen Premier namens Georgios Papandreou und die vom Wähler mit Schmach und Schande in die Opposition geprügelte konservative Nea Dimokratia (ND) einen neuen Parteiführer, Antonis Samaras. Damals, als die Ahnung von der Katastrophe noch von der Hoffnung des Neuanfangs begleitet war, da erschien in der Zeitung «Kathimerini» ein Porträt der beiden Politiker, und überschrieben war es: «Besser wird es nicht». Papandreou und Samaras – beide ausgestattet mit der besten Ausbildung an US-Elite-Universitäten, die Geld kaufen kann. Beide zu Hause in der Welt, beide verwurzelt in Griechenland. «Angesichts unserer Probleme», schrieb die Zeitung, «ist der Aufstieg der beiden Politiker das Beste, was wir erwarten durften.»

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