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«Der Feind sitzt nicht mehr in Rom, sondern in Brüssel»

Widerstand gegen Brüssel. Paolo Becchi (63) lehrte von 2006 bis 2017 Rechtsphilosophie an der Universität Luzern.

Was ist bei den letzten Wahlen in Italien im März passiert?

Wen haben die Italiener dann gewählt?

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Warum soll das eine Revolution sein?

Die Regierung aus Lega und 5-Sterne-Bewegung wird wahlweise als nationalistisch oder rassistisch beschrieben.

Sie bezeichnen diese neue Politik als «Souveränismus». Was verstehen Sie darunter?

«Italien ist nicht Polen oder Ungarn, sondern ein Gründungsmitglied der EU»

Das ist der altbekannte Nationalismus.

Die Imperien, aber …

Nationalismus ist verpönt in Europa.

Die Idee des Risorgimento, der Staatswerdung Italiens im 19. Jahrhundert, war jedoch nicht ein föderales Italien, sondern ein Einheitsstaat.

Warum ist der Euro eine Katastrophe?

Wie müsste man die EU reformieren?

Was meinen Sie mit Avantgarde genau?

Kann man Italien überhaupt förderalistisch regieren?

Von aussen hat man den Eindruck, dass sich die neue Regierung nur um Migration kümmert. Darum hat sie einen schlechten Ruf.

Wie würden Sie Föderalismus in Italien einführen?

Wird das geschehen?

Soll Italien aus dem Euro austreten?

«Die jetzigen Eliten der EU reden immer von einer Reform, aber sie machen nie eine.»

Wird sich die Regierung mit ihrem zu hohen Budgetdefizit gegen Brüssel durchsetzen?

Italien ist hoch verschuldet. Das Land hat über seine Verhältnisse gelebt und kommt darum aus der Abhängigkeit von den Finanzmärkten nicht heraus.

Ende Jahr will die Europäische Zentralbank aufhören, italienische Staatsanleihen zu kaufen.

Wo sehen Sie in der EU eine System- und Demokratiekrise?