Zum Hauptinhalt springen

Das Glück liegt in Angola

Zehntausende Portugiesen kehren in die einstige Kolonie zurück, um als Gastarbeiter der wirtschaftlichen Misere in ihrem Heimatland zu entfliehen.

Boomende Metropole: Uferpromenade in Luanda.
Boomende Metropole: Uferpromenade in Luanda.
AFP

Rui Ferreira hat das dickste Exemplar gefangen. Für seinen 22 Kilogramm schweren Thunfisch erhält der 43-jährige Portugiese eine kleine Statue aus Plastik. Gut fünfzig seiner Landsleute, die sich zum Dinner im Clube Naval da Luanda eingefunden haben, klatschen artig Beifall. Über ein Meer von weissen Jachten hinweg hat man vom Clubhaus aus einen fantastischen Blick auf die neu hergerichtete Uferpromenade Luandas, auf dem Parkplatz der Marina warten Ford Mustangs, Porsche Cayennes und Mercedes-Coupés auf ihre Besitzer. «Ich glaube, hier kann man es aushalten», sagt Rui Ferreira und nimmt noch einen Schluck von seinem Vinho branco.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.