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CSU droht Verlust der Alleinherrschaft

In Bayern haben die Landtagswahlen begonnen. Mit Spannung wird erwartet, ob die CSU nach 46 Jahren ihre absolute Mehrheit verliert.

In den Umfragen lagen die Christsozialen um Ministerpräsident Günther Beckstein zuletzt knapp unter 50 Prozent, allerdings mit grossem Vorsprung auf die bei 20 Prozent rangierende SPD mit ihrem Spitzenkandidaten Franz Maget. Dieser strebt eine Koalition mit Grünen, Freien Wählern und FDP an - wobei die Liberalen solch ein Bündnis bisher ablehnen. Rund 9,3 Millionen Wahlberechtigte sind zum Urnengang aufgerufen.

FDP mit Chancen auf Rückkehr in den Landtag

In der abgelaufenen Legislaturperiode sassen nur CSU, SPD und Grüne im bayerischen Landtag. Mit einer Zweidrittelmehrheit von 124 der insgesamt 180 Sitze konnten die Christsozialen dabei die parlamentarische Arbeit nach Belieben dominieren. Allerdings stürzte die CSU im vergangenen Jahr ihren Parteichef und Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, in der Folge verschlechterten sich die Umfragewerte der Christsozialen. Davon profitieren konnte die FDP, die nach 14 Jahren gute Chancen auf eine Rückkehr in den Landtag hat.

In den Umfragen wandten sich bisherige CSU-Anhänger auch den Freien Wählern zu. Damit könnten bundesweit zum ersten Mal Freie Wähler den Einzug in einen Landtag schaffen.

SDA/vin

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