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Cohn-Bendits Hosenladen-Gate

Pädophile Verstrickungen in den Gründerjahren beschäftigen die deutschen Grünen. Keine guten Aussicht auf die kommenden Wahlen. Ein Kommentar.

Die Bundesvorsitzende Claudia Roth von den Grünen, verwirft die Hände. Die pädophilen Verstrickungen aus den Gründerjahren der Partei, lenken komplett vom Wahlkampf ab.
Die Bundesvorsitzende Claudia Roth von den Grünen, verwirft die Hände. Die pädophilen Verstrickungen aus den Gründerjahren der Partei, lenken komplett vom Wahlkampf ab.
Keystone

Die deutschen Grünen sind in Panik. Dieses Wochenende finden Wahlen statt, aber niemand interessiert sich für die politischen Forderungen der Partei mit den Sonnenblumen-Plakaten. Denn seit Monaten beherrscht ein einziges Thema die Diskussionen um die grüne Partei: deren pädophile Verstrickungen in den Gründerjahren. Ins Schlamassel geraten war die Partei ausgerechnet in dem Moment, als ihr Starpolitiker, der deutsch-französische Europarlamentarier Daniel Cohn-Bendit, mit dem renommierten Theodor-Heuss-Preis geehrt wurde. Der angekündigte Laudator Andreas Vosskuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, sagte jedoch seine Festrede kurzfristig ab. Er wolle nicht den Eindruck erwecken, gewisse Äusserungen, die Cohn-Bendit früher gemacht habe, zu billigen.

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