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Cheney unterstützt Georgiens Nato-Wünsche

US-Vizepräsident Dick Cheney hat Georgien in seinem Wunsch nach einem Nato-Beitritt den Rücken gestärkt.

Die USA unterstützten die Bewerbung Georgiens für eine Mitgliedschaft in der Nato uneingeschränkt, sagte Cheney. Wie von den Nato-Mitgliedsstaaten auf dem Gipfel im April in Bukarest beschlossen, «wird Georgien Teil unseres Bündnisses» sein, fügte er nach einem Treffen mit dem georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili in Tiflis hinzu.

Die Staats- und Regierungschefs der Allianz hatten Georgien den formellen Kandidatenstatus zwar verweigert, eine spätere Aufnahme aber in Aussicht gestellt.

«Ernste Zweifel» über die Verlässlichkeit Moskaus

Das Verhalten Russlands im bewaffneten Konflikt mit Georgien um die beiden abtrünnigen georgischen Provinzen Südossetien und Abchasien habe «ernste Zweifel» über die Verlässlichkeit Moskaus als internationalem Partner aufkommen lassen, sagte Cheney weiter. Das gelte nicht nur für Georgien oder die Region sondern für die gesamte internationale Gemeinschaft.

Cheney sicherte Saakaschwili auch Unterstützung beim Wiederaufbau der vom Krieg zerstörten Wirtschaft des Landes zu. Er lobte Saakaschwili als «prinzipienfesten Politiker». «Wir respektieren Sie», betonte der republikanische US-Politiker, nachdem Russland Saakaschwilis Rücktritt gefordert hatte.

Saakaschwili begrüsste die Unterstützung durch die USA und sicherte Washington eine «verantwortliche Partnerschaft» zu. Cheney ist der ranghöchste Vertreter der US-Regierung, der das Land seit Beginn des bewaffneten Konflikts mit Russland am 7. August besucht.

Kurz vor der Ankunft des US-Vizepräsidenten in Tiflis hatten die USA angekündigt, dass sie Georgien humanitäre Hilfe in Höhe von einer Milliarde Dollar zur Verfügung stellen.

SDA

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