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Cameron will in den Kampf gegen den IS ziehen

Der britische Premierminister will sich vom Parlament die Zustimmung holen, gegen die Terrormiliz Islamischer Staat vorzugehen. «Wir müssen zum Schutz unserer eigenen Bürger handeln», sagte er in New York.

Will sich an den Luftangriffen im Irak beteiligen: Der britische Premier auf dem Weg zum Rednerpult. (24. September 2014)
Will sich an den Luftangriffen im Irak beteiligen: Der britische Premier auf dem Weg zum Rednerpult. (24. September 2014)
Reuters

Grossbritannien soll sich nach dem Willen von Premierminister David Cameron an den internationalen Luftangriffen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat im Irak beteiligen. Dazu wolle er zunächst die Zustimmung des Parlaments einholen, kündigte Cameron am Mittwochabend in einer Rede vor der UNO-Vollversammlung an. «Wir müssen in unserem eigenen nationalen Interesse zum Schutz unserer Bürger handeln.»

Im Kampf gegen die IS-Miliz, die weite Teile des Irak und Syriens kontrolliert, brachte Cameron auch eine mögliche Beteiligung Irans ins Spiel. Teheran könne dabei helfen, die Bedrohung durch die Terrorgruppe auszumerzen, sagte er. Erst am Mittwoch hatte sich Cameron in New York mit dem iranischen Präsidenten Hassan Rohani getroffen. Es war das erste ranghohe Treffen dieser Art seit der iranischen Revolution im Jahr 1979.

Allerdings äusserte sich Cameron nicht zu den Aussichten einer möglichen britischen Teilnahme an der US-geführten Luftoffensive gegen Stellungen von Extremisten in Syrien, die diese Woche begonnen hatte.

SDA/chk

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