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Britische Jihadisten wollen nach Hause

Rund 30 junge Männer haben laut einem Medienbericht um Wiederaufnahme in ihre Heimat gebeten. Statt in Syrien gegen Assad zu kämpfen, seien sie zwischen die Fronten geraten, sagen sie.

Kampf gegen Machthaber Assad: Ein Rebellenkämpfer beim Training im Nordosten des Landes. (25. März 2014)
Kampf gegen Machthaber Assad: Ein Rebellenkämpfer beim Training im Nordosten des Landes. (25. März 2014)
AFP

Eine Gruppe britischer Islamisten in Syrien will straffrei wieder nach Hause. Nach einem Bericht der Zeitung «Times» haben die rund 30 jungen Männer um Wiederaufnahme in ihre Heimat gebeten.

Ein Kämpfer habe im Namen der Gruppe mit einem auf Radikalisierung spezialisierten Forschungsinstitut des Londoner King's College Kontakt aufgenommen. Die Männer seien nach Syrien gegangen, um für eine mit der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Verbindung stehenden Gruppe gegen Machthaber Baschar al-Assad zu kämpfen. Stattdessen seien sie aber in Kämpfe mit rivalisierenden Gruppen verwickelt und hätten nun um Straffreiheit gebeten.

Der Direktor des Instituts, Peter Neumann, forderte in der «Times» ein nationales Programm zur Entradikalisierung ehemaliger Jihadisten. Etwa 500 Briten sollen in Syrien und im Irak für islamistische Terroristen kämpfen.

SDA/ajk

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