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Britanniens hämisch-ängstlicher Blick über den Kanal

Die Eurokrise auf dem Festland befeuert in London die Europadebatte. Und diese scheint einen heftigen Drall anzunehmen. Nicht fehlen darf ein Verweis auf die (komfortable) Lage der Schweiz.

Zwei Regierungskollegen mit unterschiedlich scharfer Wortwahl: Premier David Cameron und sein Aussenminister William Hague (hier im Bild nach der Landung in Tripolis Mitte September).
Zwei Regierungskollegen mit unterschiedlich scharfer Wortwahl: Premier David Cameron und sein Aussenminister William Hague (hier im Bild nach der Landung in Tripolis Mitte September).
Keystone

Den ersten Stein warf Aussenminister William Hague. «Es war Wahnsinn, dieses System zu schaffen; jahrhundertelang wird darüber als eine Art historisches Monument kollektiven Wahnsinns geschrieben werden», sagte der Parteifreund von Premier David Cameron in einem Interview mit dem konservativen Polit-Magazin «The Spectator». Gemeint hat er damit die Eurozone, die er in der Folge auch als «brennendes Haus ohne Ausgang» bezeichnete. Hague hat sich damit zum Fürsprecher einer stärker werdenden Gruppe von EU-Skeptikern aufgeschwungen.

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