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Bischöfe bleiben sich treu

Bei der Synode in Rom haben sich die Traditionalisten unter den Bischöfen durchgesetzt: Die katholischen Würdenträger konnten sich nicht zu einer Öffnung für Wiederverheiratete und Homosexuelle durchringen.

Katholische Würdenträger auf dem Petersplatz: Der Papst schloss mit einer Messe die Bischofssynode ab . Foto: Greg Borgia (Keystone)
Katholische Würdenträger auf dem Petersplatz: Der Papst schloss mit einer Messe die Bischofssynode ab . Foto: Greg Borgia (Keystone)

Selbst Kardinäle wie Reinhard Marx konnten ihre Enttäuschung über das Abschlussdokument der Bischofssynode über Ehe und Familie nicht verhehlen. Der Münchner Erzbischof sprach von einem «Kompromisstext»; er hätte sich von der Synode etwas mehr Mut gewünscht. Nach zweiwöchigen, teils kontroversen Debatten haben die 191 Synodenväter am Samstagabend in Rom Nein gesagt zu einer liberaleren Linie im Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen und Homosexuellen.

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