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Berlusconi muss eine empfindliche Niederlage einstecken

Eine Verordnung zum Steuerföderalismus ist gescheitert. Italiens Regierungskoalition könnte daran zerbrechen.

Ungewisser Ausgang: «Der eiserne Pakt» von Umberto Bossi und Silvio Berlusconi ist brüchig.
Ungewisser Ausgang: «Der eiserne Pakt» von Umberto Bossi und Silvio Berlusconi ist brüchig.
Reuters

Ein Unentschieden ist manchmal wie ein Sieg, manchmal wie eine Niederlage. Vorgestern konnte sich Silvio Berlusconi über ein 0:0 seiner AC Mailand im Spitzenspiel gegen Lazio Rom noch freuen, weil die ersten Verfolger seines Vereins ihre Spiele verloren und dieser die Tabellenführung gar ausbauen konnte. Gestern aber erlitt der italienische Regierungschef ein Remis, das für ihn schmerzvolle Konsequenzen haben könnte: In der Spezialkommission zur Umsetzung des Steuerföderalismus ergab sich ein Patt in einer zentralen Frage, was gemäss Reglement einem Nein gleichkommt. Die Abstimmung endete 15 zu 15, weil die Vertreter von Berlusconis früherem Koalitionspartner Gianfranco Fini mit der Opposition stimmten.

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