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Aschewolke legt auch den Flughafen Dublin lahm

Wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjöll hat nun auch Irland erneut ein Flugverbot verhängt. Laut den Behörden könnte die Wolke weiter nach Südwesten ziehen.

Er hört nicht auf zu spucken: Der Eyjafjallajökull, hier auf einem Bild vom 19. April.
Er hört nicht auf zu spucken: Der Eyjafjallajökull, hier auf einem Bild vom 19. April.
Keystone

Ab 12 Uhr MESZ seien am Mittwoch alle Flüge ab und nach Dublin verboten, teilte die irische Luftfahrtbehörde IAA mit. Bereits ab 9 Uhr galten zudem Einschränkungen auf den Flughäfen von Donegal, Sligo und Knock. An den Airports Shannon und Galway sollte der Betrieb vorerst normal weiter laufen.

Bereits am Dienstagabend hatte die britische Luftfahrtbehörde CAA die Schliessung des Luftraums über Teilen Schottlands und Nordirlands ab Mittwochmorgen 8 Uhr MESZ angeordnet. Das Verbot solle zunächst für zwölf Stunden gelten, weil eine erhöhte Aschekonzentration in der Luft zu erwarten sei.

Aschenwolke weiter in Richtung Süden?

Da die Aschewolke weiter ziehen könnte, seien auch Flughafensperrungen in anderen Teilen Grossbritanniens möglich, hatte die CAA am Dienstag erklärt. Fluggäste wurden aufgefordert, sich vorab bei ihren Fluglinien zu informieren. Nach Angaben der Flugaufsichtsbehörde Eurocontrol fallen am Mittwoch wegen der Vulkan-Aschewolke voraussichtlich rund 300 der normalerweise 29'000 angesetzten Flüge in Europa aus.

Mit einer Besserung der Lage im Laufe des Tages sei nicht zu rechnen, teilte die Behörde weiter mit. Die Gefahr einer erneuten Störung des Flugverkehrs über der Schweiz und Mitteleuropa durch die Aschewolke besteht allerdings derzeit nicht. Die jetzige Wolke konzentriert sich nach Angaben von Wetterdiensten auf den Nordwesten Europas und bewegt sich in Richtung Südwesten.

Tagelange Flugverbote in Europa wegen der Vulkanasche aus Island hatten bereits im April die Flugpläne von Millionen Reisenden durchkreuzt und den Airlines hohe Verluste eingebracht.

SDA/oku/raa

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