Zum Hauptinhalt springen

Arme Länder fordern mehr Unterstützung

Die Zufriedenheit mit dem neuem Klimaentwurf hält sich in Paris in Grenzen.

Arme Länder und NGOs verlangen mehr von den Reichen: Demonstranten in Paris. (9. Dezember 2015)
Arme Länder und NGOs verlangen mehr von den Reichen: Demonstranten in Paris. (9. Dezember 2015)
François Mori, Keystone
Umweltschützer kritisieren die zähen Verhandlungen: Kumi Naidoo, Präsident von Greenpeace Südafrika, an der Klimakonferenz in Paris. (1.12.2015)
Umweltschützer kritisieren die zähen Verhandlungen: Kumi Naidoo, Präsident von Greenpeace Südafrika, an der Klimakonferenz in Paris. (1.12.2015)
Loic Venance, AFP
Indien ist mit Präsident Pranab Mukherjee (rechts) vertreten. (30. November 2015)
Indien ist mit Präsident Pranab Mukherjee (rechts) vertreten. (30. November 2015)
AFP
1 / 10

Nahezu alle Nationen haben beim Weltklimagipfel in Paris Vorbehalte gegen den jüngsten Entwurf für ein globales Klimaabkommen. In einer Plenarsitzung am späten Mittwochabend erklärten Delegierte aus Indien und Malaysia, das Dokument benötige stärkere Bekenntnisse von wohlhabenden Staaten zu finanzieller Unterstützung ärmerer Länder. Der malaysische Unterhändler Gurdial Singh Nijar bezeichnete die bisherige Hilfe reicher Länder als dürftig.

Wohlhabende Nationen, die wollen, dass das neue Abkommen für alle Staaten gilt, erklärten, es gebe zu viele Paragrafen in dem Entwurf, die unterschiedliche Regelungen für arme und reiche Länder vorsähen. Das ölreiche Saudiarabien liess anklingen, es wolle kein langfristiges Ziel einer globalen Erwärmung um maximal 1,5 Grad Celsius akzeptieren. Dies ist eine Forderung von Inselstaaten und anderen Ländern, die stark vom Klimawandel betroffen sind.

Der Pariser Gipfel endet am Freitag. Der am Mittwoch veröffentlichte Entwurf liess mehrere Schlüsselfragen ungeklärt. So fehlten unter anderem noch Einigungen über die Finanzierung der Klimahilfen für die ärmsten Länder, die maximale Begrenzung der Erderwärmung und die Frage, ob das Langzeitziel des Klimavertrags ein kompletter Stopp der Kohlenstoffemissionen oder eine Reduktion sein soll.

AP/chk

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch