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Anti-Merkel-Partei triumphiert

Schwarzer Sonntag für Kanzlerin Merkel: Ihre CDU geht unter, die rechtspopulistische AfD von Petry gewinnt.

Betrübt: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) muss starke Stimmverluste an die rechtskonservative «Alternative für Deutschland» (AfD) hinnehmen. Die Partei sitzt nun in 8 der 16 Landtage. (14. März 2016)
Betrübt: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) muss starke Stimmverluste an die rechtskonservative «Alternative für Deutschland» (AfD) hinnehmen. Die Partei sitzt nun in 8 der 16 Landtage. (14. März 2016)
Fabrizio Bensch, Reuters
Die Siegerin: AfD-Präsidentin Frauke Petry spricht in Berlin. Die erst 2013 gegründete AfD wurde in Sachsen-Anhalt mit weit über 20 Prozent zweitstärkste Partei. Auch in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz kam sie auf zweistellige Ergebnisse.
Die Siegerin: AfD-Präsidentin Frauke Petry spricht in Berlin. Die erst 2013 gegründete AfD wurde in Sachsen-Anhalt mit weit über 20 Prozent zweitstärkste Partei. Auch in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz kam sie auf zweistellige Ergebnisse.
Getty Images/Karsten Koall
Eine Baden-Württembergerin in Kirnbach im Schwarzwald geht in traditioneller Tracht wählen.
Eine Baden-Württembergerin in Kirnbach im Schwarzwald geht in traditioneller Tracht wählen.
Patrick Seeger, Keystone
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Ein Erdrutsch war angekündigt worden, ein Erdbeben ist es geworden. Die fremdenfeindliche Alternative für Deutschland (AfD) eroberte bei den Landtagswahlen im reichen Südwesten, in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, aus dem Stand zwischen 12 und 15 Prozent der Stimmen. Im ostdeutschen Sachsen-Anhalt wurde die Partei mit fast einem Viertel der Stimmen hinter der CDU sogar zweitstärkste Kraft. Dabei hatte sie dort mit offensichtlich radikalen Kandidaten und Voten Wahlkampf betrieben, während die AfD im Südwesten noch eher um eine bürgerliche Fassade bemüht war.

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