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Anschlag auf Präsidentschaftskandidaten in Armenien

Zweieinhalb Wochen vor der Präsidentschaftswahl in Armenien hat ein Attentäter auf den wenig aussichtsreichen Kandidaten Paruir Hairikian geschossen. Dieser wurde dabei verletzt.

Verletzungen im Brustbereich: Paruir Hairikian wird in ein Spital in Jerewan eingeliefert.
Verletzungen im Brustbereich: Paruir Hairikian wird in ein Spital in Jerewan eingeliefert.
Keystone

Paruir Hairikian von der Union für nationale Selbstbestimmung sei am Donnerstagabend auf dem Heimweg in der Hauptstadt Jerewan angeschossen worden, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur News.am. Er sei mit Verletzungen an der Brust ins Krankenhaus eingeliefert worden, befände sich aber in stabilem Zustand.

Ministerpräsident Tigran Sarkissjan sprach von einem «Schlag für den Staat und seine Institutionen». Parlamentspräsident Ovik Abraamian betonte, dem Attentäter und dessen Hintermännern werde es nicht gelingen, «die Situation zu destabilisieren». Die eigentlich für den 18. Februar geplante Präsidentenwahl werde möglicherweise verschoben, bis Hairikian seinen Wahlkampf fortsetzen könne.

Umfragen: Nur vier Prozent für Hairikian

Hairikian ist einer von acht Kandidaten, die bei der Präsidentschaftswahl am 18. Februar antreten wollen. Nach Meinungsumfragen kann Hairikian bei den Wahlen mit vier Prozent der Wählerstimmen rechnen.

Umfragen zufolge dürfte Amtsinhaber Serge Sarkisian die Abstimmung mit klarem Vorsprung für sich entscheiden. Der Wahlkampf um das begehrte Amt wurde in Armenien mit harten Bandagen geführt.

AFP/sda/rub

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