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Aargauer Jihadist bittet um Hilfe

Ein englischer Journalist hatte zu Wochenbeginn via Twitter behauptet, der Aargauer IS-Kämpfer Çendrim R. sei freigekommen. Das stimmt jedoch nicht.

Die Umstände der kürzlich erfolgten Freilassung von 46 türkischen Geiseln, die vom sogenannten Islamischen Staat (IS) im irakischen Mosul entführt worden waren, bleiben unklar. Ministerpräsident Ahmet Dovutoglu sagt lediglich, der türkische Geheimdienst habe die Geiseln «durch ihm eigene Methoden» befreit. Dabei habe es sich nicht um eine «zielgerichtete Operation gehandelt».

Inzwischen vermuten nicht nur türkische Medien und Sicherheitsexperten, dass Ankara etwa 180 festgenommene Anhänger und Kämpfer der IS-Terrormiliz gegen eigene Staatsbürger ausgetauscht hat. Unter ihnen ist aber nicht der IS-Kämpfer Çendrim R. Der kosovarische Staatsbürger lebte bis 2013 im aargauischen Brugg und besass eine Niederlassungsbewilligung. Mehrere Quellen im kosovarischen Aussenministerium bestätigen Redaktion Tamedia, dass der junge Jihadist sich weiterhin in Untersuchungshaft in der Türkei befinde.

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