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Die Szenarien und Geheimpläne des «Super Saturday»

Selbst wenn der Brexit-Vertrag heute durchkommt, könnten Hardliner nächste Woche noch einen «No Deal» erzwingen.

Der «Super Saturday» soll den Brexit-Nebel um London auflichten. Doch egal wie die Abstimmung ausgeht, stehen dem endgültigen EU-Austritt noch einige Hindernisse im Weg. Bild: Keystone/MPS in the sky

Der «Super Saturday» soll den Brexit-Nebel um London auflichten. Doch egal wie die Abstimmung ausgeht, stehen dem endgültigen EU-Austritt noch einige Hindernisse im Weg. Bild: Keystone/MPS in the sky

Peter Nonnenmacher@tagesanzeiger

Vom «Super Saturday» ist heute, in Anlehnung an gängige Sportfloskeln, in Westminster die Rede. Gemeint ist damit, dass das britische Unterhaus zu einer Wochenend-Sondersitzung antritt, wie es sie seit 37 Jahren nicht mehr gab.

Abgestimmt werden soll über den Entwurf des Austritts-Abkommens mit der EU, das Premierminister Boris Johnson diese Woche aus Brüssel mitbrachte. Sollte es nicht angenommen werden, müsste Johnson die EU noch vor Mitternacht um Brexit-Aufschub bitten. Ausserdem wird damit gerechnet, dass sich Hunderttausende pro-europäischer Demonstranten vor dem Parlament einfinden – zu einer lang geplanten Massenkundgebung für Verbleib in der EU.

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