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20 Verletzte bei Krawallen am Wiener FPÖ-Ball

6000 Personen demonstrierten in Wien gegen den Akademikerball der Freiheitlichen Partei Österreichs. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort. Die Krawallmacher reisten auch aus dem Ausland an.

chk
2000 Beamte stehen 6000 Demonstranten gegenüber: Die Wiener Polizei schützt den FPÖ-Ball. (24. Januar 2014)
2000 Beamte stehen 6000 Demonstranten gegenüber: Die Wiener Polizei schützt den FPÖ-Ball. (24. Januar 2014)
Keystone
Bei den Ausschreitungen werden 20 Personen verletzt, darunter fünf Polizisten. (24. Januar 2014)
Bei den Ausschreitungen werden 20 Personen verletzt, darunter fünf Polizisten. (24. Januar 2014)
Keystone
«Nazis raus» verlangen die Demonstranten. (24. Januar 2014)
«Nazis raus» verlangen die Demonstranten. (24. Januar 2014)
Keystone
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Rund 6000 Menschen haben am Freitagabend in Wien teils gewalttätig gegen den von der rechten FPÖ veranstalteten Akademikerball protestiert. Nach Angaben der Polizei wurden mehr als 20 Menschen verletzt, darunter fünf Polizisten.

14 Menschen seien festgenommen worden. Die Sachbeschädigungen unter anderem durch Brandsätze seien erheblich, sagte ein Polizeisprecher. Zahlreiche Verdächtige seien kontrolliert worden. Mit mehreren Bussen waren Demonstranten auch aus Deutschland angereist.

Ein Grossaufgebot der Polizei von 2000 Beamten hatte den Ball und seine Gäste geschützt. Rund um die Hofburg war angesichts von Ausschreitungen im Vorjahr ein Versammlungsverbot ausgesprochen worden. Das Vermummungsverbot galt sogar für grosse Teile der Stadt.

Die eigentliche Sperrzone war grösser als 2006 beim Besuch des damaligen US-Präsidenten Georg Bush. Journalisten und Medienverbände hatten gegen eingeschränkte Arbeitsbedingungen protestiert.

FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache sowie die anderen Gäste schafften es laut Polizei, unbehelligt in die Festräume zu gelangen. Der Akademikerball ist die Nachfolge-Veranstaltung des Balls der Burschenschaften.

(SDA)

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