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14 Afrikaner bei Überfahrt getötet

Flüchtlingstragödie vor den Kanarischen Inseln: Mindestens 14 Menschen kamen bei der Überfahrt von der westafrikanischen Küste nach Gran Canaria ums Leben.

13 Tote wurden von der spanischen Küstenwache am Mittwoch in einem Boot entdeckt, das manövrierunfähig in den Gewässern der Ferieninsel trieb. Die Leiche eines weiteren Flüchtlings wurde nach Angaben der Behörden aus dem Atlantik geborgen.

An Bord des Flüchtlingsbootes befanden sich 46 Überlebende. Die Afrikaner waren von Mauretanien zur Überfahrt auf die Kanaren aufgebrochen. Dabei verloren sie mehrfach die Orientierung, wie das Rote Kreuz mitteilte. Ausserdem sei der Motor des Bootes ausgefallen. Das Schiff trieb nach Angaben von Überlebenden mehr als eine Woche lang im Meer. Dabei gingen den Flüchtlinge die Nahrungsmittel und das Trinkwasser aus.

Die Opfer seien vermutlich verdurstet, verhungert oder an Unterkühlung gestorben, berichteten spanische Medien. Die Küstenwache schleppte das Boot in den Hafen von Arguineguin an der Südküste von Gran Canaria. Sechs Überlebende wurden in ein Spital gebracht.

Fünf Flüchtlinge vor Malta vermisst - 85 gerettet

Auch vor der Mittelmeerinsel Malta sind vermutlich erneut fünf Flüchtlinge ertrunken. Ein Schiff rettete am Mittwoch 85 Überlebende, die auf einem Schlauchboot 97 Seemeilen südlich von Malta gesichtet worden waren. Unter den Geretteten seien auch 18 Frauen und ein neun Monate altes Baby, berichteten maltesische Medien.

Erst in der vergangenen Woche waren vermutlich 70 Menschen aus Somalia, dem Sudan und Eritrea vor Malta ertrunken. Nur acht Einwanderer hatten das Unglück überlebt. Sie waren von einem maltesischen Fischerboot gerettet und in ein Flüchtlingslager auf der Insel gebracht worden.

SDA/rw

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