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Flucht aus dem gelähmten Tokio

Er bringt die Familie zum Flughafen, schafft Bücher zurück in die Bibliothek und zahlt die erste Steuerrate. Dann verlässt der Korrespondent Tokio – mit einem schlechten Gefühl.

Übertreibt man es mit der Vorsicht, die in Angst übergeht? Kinder in Tokio werden in Sicherheit gebracht.
Übertreibt man es mit der Vorsicht, die in Angst übergeht? Kinder in Tokio werden in Sicherheit gebracht.
Keystone

«Geh nicht nach draussen, vor allem nicht, wenn es regnet», sagt das Kind am Flughafen noch zum Vater. Woher weiss die Siebenjährige, dass man jetzt nicht ins Freie darf? Ein Mitschüler habe das gesagt. Irgendwie war es gelungen, noch Flugtickets aufzutreiben für das Kind, seine Mutter und die Schwiegermutter, die zu Besuch war. Die Schwiegermutter wollte erst nicht weg, sie habe gerade Gemüse angepflanzt. Dann gab sie nach, «des Kindes wegen». Fast drei Stunden steht das Trio in einer Schlange, bis es einchecken kann. Plötzlich bebt die Erde erneut, und jeder am Check-in weiss, auch die anderen fürchten jetzt, an Tokios Flughafen stecken zu bleiben.

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