Zum Hauptinhalt springen

Libyen ist für die Schweiz wichtig geblieben

Trotz der Krise um die zwei entführten Schweizer: Kein Staat in der arabischen Welt exportiert so viel in die Schweiz wie Libyen.

Wichtiger Erdöllieferant: Libyen exportiert für viermal so viel Franken Waren, sprich Öl, in die Schweiz aus, als die Schweiz Waren nach Libyen liefert. (TA-Grafik mt/Quelle: Eidgenössische Zollverwaltung, OSEC)
Wichtiger Erdöllieferant: Libyen exportiert für viermal so viel Franken Waren, sprich Öl, in die Schweiz aus, als die Schweiz Waren nach Libyen liefert. (TA-Grafik mt/Quelle: Eidgenössische Zollverwaltung, OSEC)

Die Unruhen in Libyen haben den Brent-Ölpreis aus Angst vor Lieferstopps auf den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren hochgetrieben: Er liegt nun bei knapp 105 Dollar pro Barrel (159 Liter). Sollten Revolutionsbewegungen auch in anderen erdölexportierenden Staaten wie beispielsweise Algerien zunehmen, wird der Preis noch weiter steigen, auch wenn nicht alle dieser Länder so viel Öl fördern wie Libyen. Auch der Goldpreis ist gestern gestiegen und liegt nun 2 Dollar über der psychologischen Grenze von 1400 Dollar pro Unze.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.