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Bahrain begnadigt schiitische Oppositionelle

Unter dem Druck der Protestbewegung hat Bahrains König Hamad bin Issa al-Chalifa 23 schiitische Oppositionelle freigelassen. Die Proteste gehen trotzdem unvermittelt weiter.

Die Proteste gegen das Regime von Bahrain gehen weiter: Demonstranten in Manama. (22. Februar 2011)
Die Proteste gegen das Regime von Bahrain gehen weiter: Demonstranten in Manama. (22. Februar 2011)
Keystone
Erfolg für die Demonstranten: Die Soldaten werden aus den Strassen in Bahrain abgezogen (19. Februar 2011).
Erfolg für die Demonstranten: Die Soldaten werden aus den Strassen in Bahrain abgezogen (19. Februar 2011).
Keystone
Protest in luftiger Höhe: Der zentrale Platz in Manama ist fest in der Hand der Demonstranten. (15. Februar 2011)
Protest in luftiger Höhe: Der zentrale Platz in Manama ist fest in der Hand der Demonstranten. (15. Februar 2011)
Keystone
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Die 23 Männer seien freigelassen worden, erklärte die schiitische Oppositionsbewegung al-Wefak am Mittwoch. Damit kam der Monarch einer der Forderungen der Opposition nach. Die 23 Freigelassenen waren im vergangenen Herbst wegen Bildung einer illegalen Vereinigung und Terrorismus verurteilt worden.

In Manama hatten sich am Dienstag erneut Zehntausende Demonstranten auf dem Platz der Perle versammelt, dem Zentrum der oppositionellen Proteste der vergangenen Tage. In Sprechchören forderten sie den Rücktritt von König Hamad.

Bisher sieben Tote

Bei den Protesten kamen bislang mindestens sieben Menschen ums Leben. Die Protestbewegung umfasst in dem gerade einmal eine Million Einwohner zählenden Bahrain die mehrheitlich schiitische Bevölkerung, die sich durch die sunnitische Herrscherdynastie benachteiligt sieht.

SDA/pbe

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