Zum Hauptinhalt springen

Der Irak als abschreckendes Beispiel

Zehn Jahre nach der US-Invasion ist das Land geschwächt und zerrissen. Es ist das beste Argument gegen jede Einmischung des Westens in Syrien.

Baghdad brennt: Rauch steigt vom Handelsministerium in der irakischen Hauptstadt auf. (20. März 2003)
Baghdad brennt: Rauch steigt vom Handelsministerium in der irakischen Hauptstadt auf. (20. März 2003)
Epa Ali Abbas, Keystone

Es hätte der neuen Opfer nicht bedurft, nicht der 800 Toten im August und der 1000 im Juli, nicht der 4000 seit Beginn des Jahres, die dem Terror zum Opfer fielen. Der Irak wäre auch ohne sie das beste Argument gegen jede Einmischung des Westens in Syrien. So aber ist er mehr als nur ein abschreckendes Beispiel. Zehn Jahre nach dem US-Einmarsch ist das Land geschwächt, zerrissen entlang konfessioneller Grenzen. In Scharen ziehen irakische Sunniten und Schiiten – und auf unterschiedlichen Seiten – in den Krieg im Nachbarland.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.