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Zardari vereidigt – schon steht er unter Druck

Pakistan hat drei Wochen nach dem Rücktritt von Pervez Musharraf einen neuen Präsidenten. Der Witwer der ermordeten Benazir Bhutto hat seinen Amtseid geleistet.

Hamid Karsai (l.) erinnert den neuen pakistanischen Präsidenten Asif Ali Zardari an seine erste Herausforderung.
Hamid Karsai (l.) erinnert den neuen pakistanischen Präsidenten Asif Ali Zardari an seine erste Herausforderung.
Keystone

Teilnehmer der Zeremonie beim Obersten Richter des Landes riefen «Bhutto lebt» und erinnerten so an die im Dezember 2007 ermordete charismatische Politikerin, deren Witwer Asif Ali Zardari ist. Unter den Gratulanten waren auch seine drei Kinder.

In der ersten Reihe sass auch der afghanische Präsident Hamid Karsai, der Zardari gleich an seine erste Herausforderung erinnert: Er soll endlich den Aufstand islamischer Extremisten im Grenzgebiet zu Afghanistan niederwerfen. Die afghanische Regierung wirft Pakistan vor, nicht entschieden genug gegen die Taliban-Kämpfer vorzugehen, die die Nordwestprovinz in Pakistan als Rückzugsgebiet nutzen.

Der 53-jährige Zardari ist Nachfolger des Generals Pervez Musharraf, der nach seinem Militärputsch neun Jahre lang an der Macht war und unter dem massiven Druck von Zardaris Volkspartei (PPP) und der Pakistanischen Muslimliga (PML-N) am 18. August seinen Rücktritt erklärt hatte. Andernfalls hätte Musharraf mit einem Verfahren zur Amtsenthebung rechnen müssen.

SDA/bru

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