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«Wie eine Verdurstende, die das Wasser suchte»

Über zehn Jahre lang stand Aung San Suu Kyi unter Hausarrest. Nun wurde die 66-Jährige ins burmesische Parlament gewählt. Korrespondent Tobias Matern über die Auferstehung einer Volksheldin.

Bad in der Menge: Aung San Suu Kyi fährt nach dem Erdrutschsieg ihrer Partei durch Rangung. (1. April 2012)
Bad in der Menge: Aung San Suu Kyi fährt nach dem Erdrutschsieg ihrer Partei durch Rangung. (1. April 2012)
Reuters
Ihr Engagement hat sich gelohnt: Aung San Suu Kyi nach den Wahlen in Myanmar. (1. April 2012)
Ihr Engagement hat sich gelohnt: Aung San Suu Kyi nach den Wahlen in Myanmar. (1. April 2012)
AFP
Aung San Suu Kyi wendet sich in Kawhmu an ihre Anhänger. (31. März 2012)
Aung San Suu Kyi wendet sich in Kawhmu an ihre Anhänger. (31. März 2012)
Keystone
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Herr Matern*, Aung San Suu Kyi hat den Einzug ins Parlament geschafft. Wird sich die politische Situation in Burma nun ändern? Heute wurden nur 45 der 664 Parlamentssitze vergeben. Auch wenn ihre Partei, die Nationale Liga für Demokratie (NLD), alle angestrebten Sitze holen würde, kann sich die politische Situation nicht direkt verändern. Die Regierung wird weiterhin fest in der Hand von ehemaligen Militaristen bleiben. Mit ihrer Wahl bekommt Aung San Suu Kyi aber erstmals eine legale Bühne, um sich zu präsentieren. Bisher war sie die Staatsfeindin Nummer eins und wurde von den letzten Wahlen im Jahr 2010 ausgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt konnte man nicht davon ausgehen, dass sie nun eine politische Rolle spielen könnte.

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