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Thailands Krise geht in eine neue Runde

Das oberste Gericht hat die thailändische Regierungschefin Yingluck Shinawatra und neun ihrer Minister wegen Verfassungsbruchs des Amtes enthoben.

Ihr droht die Verbannung aus der Politik: Yingluck Shinawatra gestern an einer Medienkonferenz. Foto: Chaiwat Subprasom (Reuters)
Ihr droht die Verbannung aus der Politik: Yingluck Shinawatra gestern an einer Medienkonferenz. Foto: Chaiwat Subprasom (Reuters)

Tags zuvor hatte sich die Premierministerin noch mit ruhigen Worten vor den Richtern verteidigt. Sie plädierte auf nicht schuldig. Aber es dürfte ihr längst klar gewesen sein, dass sie ihr Amt in diesem Verfahren verlieren würde. Das Verfassungsgericht in Thailand hat Yingluck Shinawatra am Mittwoch ihres Amtes enthoben, die Richter begründeten ihre Entscheidung mit Verfassungsbruch. Die Regierungschefin habe 2011 den Chef des Nationalen Sicherheits­rates abgesetzt, um den Posten einem Verwandten zuzuschieben, lautete die Begründung. Thailands Krise geht damit in eine neue Runde.

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