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Tepco legt einen neuen Krisenplan vor

Der japanische Betreiber des havarierten Atomkraftwerks hat einen überarbeiteten Krisenplan veröffentlicht. Dazu gehören zusätzliche Schutzmassnahmen.

Die Reaktoren liegen grösstenteils noch offen: Mike Weightman der Untersuchungsleiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA)  im AKW-Fukushima. (27. Mai 2011)
Die Reaktoren liegen grösstenteils noch offen: Mike Weightman der Untersuchungsleiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) im AKW-Fukushima. (27. Mai 2011)
Keystone
Arbeit unter Hochdruck: Arbeiter im Reaktor 1. (10. Mai 2011)
Arbeit unter Hochdruck: Arbeiter im Reaktor 1. (10. Mai 2011)
Keystone
Neue Schreckensmeldung: Das Wasser vor dem Kraftwerk ist noch stärker radioaktiv verseucht. ( 8. April 2011)
Neue Schreckensmeldung: Das Wasser vor dem Kraftwerk ist noch stärker radioaktiv verseucht. ( 8. April 2011)
Reuters
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Eine endgültige Abschaltung der Reaktoren in Fukushima sei wie bereits im April angekündigt innerhalb von sechs bis neun Monaten vorgesehen, sagte Tepco-Vizepräsident Sakae Muto. Zusätzlich seien jedoch weitere Schutzmassnahmen in den Plan aufgenommen worden.

Unter anderem sollen Muto zufolge eine erhöhte Alarmbereitschaft bezüglich weiterer Tsunamis und bessere Bedingungen für Arbeiter auf dem Gelände gewährleistet werden. Teil des überarbeiteten Plans sind demnach auch vorbeugende Massnahmen zum Schutz vor Nachbeben sowie eine strengere Überwachung der Strahlenbelastung im Grundwasser und in der unmittelbaren Umgebung.

Der Besuch der IAEA

Die internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat für kommende Woche die Entsendung eines Expertenteams nach Japan angekündigt, die das verunglückte Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi inspizieren soll. Die 20 Experten sollen einen Bericht für eine viertägige IAEA-Konferenz im Juni verfassen, die sich mit dem Atomunglück in Japan am 11. Mai beschäftigt, wie die Organisation mitteilte. Der Besuch unter Leitung des Chefinspektors für britische Atomanlagen, Mike Weightman, findet demnach vom 24. Mai bis zum 2. Juni statt.

dapd/jak

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