Zum Hauptinhalt springen

Taiwans Ex-Präsident ist in Hungerstreik getreten

Der diese Woche inhaftierte Chen Shui-bian weigert sich, zu essen. Er wirft den Behörden politische Verfolgung vor.

«Der Ex-Präsident nimmt kein Essen mehr zu sich, seit er am Mittwoch in Haft genommen wurde, weil er den Behörden politische Verfolgung vorwirft», sagte Chens Anwalt Chen Wen-lung am Donnerstag. Allerdings trinke er weiterhin, und seinem Mandanten gehe es gut, betonte der Jurist.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 57-Jährigen Veruntreuung von Staatsgeldern sowie Bestechlichkeit im Amt vor. Chen, der von 2000 bis Mai 2008 Präsident war, hatte sich im Gegensatz zu seinem Nachfolger für die Unabhängigkeit Taiwans von China eingesetzt.

Er weist die Vorwürfe energisch zurück. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 30 Jahre Haft.

SDA/oku

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch