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«Prostituierte»: Iranische Medien beleidigen Bruni

Iranische Medien haben die französische Präsidentengattin Carla Bruni-Sarkozy scharf kritisiert und sie als «unmoralisch» bezeichnet. Grund: Bruni hatte sich gegen die Steinigung einer Iranerin ausgesprochen.

Carla Bruni-Sarkozy zusammen mit ihrem Ehemann in London am 18.Juni 2010.
Carla Bruni-Sarkozy zusammen mit ihrem Ehemann in London am 18.Juni 2010.
Keystone

Die regierungsnahe iranische Website www.inn.ir nennt Carla Bruni «unmoralisch». Sie kommentiert damit einen Zeitungsartikel der ultrakonservativen Zeitung «Kayhan», die Bruni am Samstag eine «Prostituierte» genannt hatte. «Die Vorgeschichte zeigt klar, warum diese unmoralische Frau eine wegen Ehebruchs verurteilte Frau unterstützt», hiess es auf der Website.

Die Frau des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy hatte sich vergangene Woche in einem offenen Brief für die zum Tode verurteilte Iranerin Sakine Mohammadi Aschtiani stark gemacht. «Frankreich wird Sie nicht aufgeben», schrieb das ehemalige Model. Neben Bruni-Sarkozy hatten sich zahlreiche Prominente und Politiker auf die Seite der 43-Jährigen gestellt. Die iranische Führung hatte die Vollstreckung des Todesurteils im Juli vorerst ausgesetzt.

AFP/bru

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