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Peking kann durchatmen

Drei Tage lang sah die chinesische Hauptstadt wegen des Smogs nur Grau. Nun zeigt sich endlich wieder Blau am Himmel.

Kaum jemand verlässt das Haus ohne Mundschutz: Tourist in Peking. (8. Dezember 2015)
Kaum jemand verlässt das Haus ohne Mundschutz: Tourist in Peking. (8. Dezember 2015)
Greg Baker, AFP
Untergangsstimmung bei den 22 Millionen Bewohnern Pekings: Ein Passant vor einem Hochhaus, das im Smog verschwindet. (1. Dezember 2015)
Untergangsstimmung bei den 22 Millionen Bewohnern Pekings: Ein Passant vor einem Hochhaus, das im Smog verschwindet. (1. Dezember 2015)
Greg Baker, AFP
Die Behörden riefen die Menschen auf, nicht vor die Tür zu gehen oder zumindest Atemmasken zum Schutz gegen die schlechte Luft zu tragen: Mann mit Mundschutz in Peking. (1. Dezember 2015)
Die Behörden riefen die Menschen auf, nicht vor die Tür zu gehen oder zumindest Atemmasken zum Schutz gegen die schlechte Luft zu tragen: Mann mit Mundschutz in Peking. (1. Dezember 2015)
How Hwee, Keystone
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Mit Wind und blauem Himmel hat am Donnerstag in Peking nach drei Tagen die Smog-Alarmstufe «Rot» geendet. Mit der Aufhebung der erstmalig verhängten höchsten Warnstufe durften von Mittag an wieder alle Autos fahren.

Auch werden die Schulen und Kindergärten am Freitag wieder geöffnet. Eine Kaltfront hatte über Nacht den Smog weggeblasen, so dass die Schadstoffbelastung auf moderate Werte fiel. Der offizielle Luftindex lag knapp über 100 Punkten, was als nur «leicht verschmutzt» gilt.

Verkehrsbeschränkungen wirkten positiv

Für die gefährlichen Feinpartikel gab die US-Botschaft einen «gemässigten» Wert von 97 an. Das gilt in der chinesischen Hauptstadt schon als ziemlich gut, entspricht aber immer noch etwa dem Vierfachen des Grenzwertes der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Die Beschränkungen für den Verkehr und die Industrie hätten die Schadstoffe während des Smog-Alarms spürbar gesenkt, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Besonders die Verkehrsbeschränkungen hätten sich positiv ausgewirkt, während noch mehr getan werden müsse, um die Emissionen durch Kohleverbrennung zu reduzieren, wurden Wissenschaftler zitiert.

SDA/ofi

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