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Obama in Südkorea gelandet

Als zweite Station seiner Asienreise macht US-Präsident Barack Obama in Südkorea Halt. Im Mittelpunkt des Treffens mit Staatschefin Park Geun-hye steht das Atomprogramm des nördlichen Nachbarn.

Am Flughafen südlich von Seoul gelandet: US-Präsident Barack Obama schüttelt dem südkoreanischen Aussenminister Cho Tae-young die Hand. (25. April 2014)
Am Flughafen südlich von Seoul gelandet: US-Präsident Barack Obama schüttelt dem südkoreanischen Aussenminister Cho Tae-young die Hand. (25. April 2014)
Keystone
Champagner für den Kaiser und den Präsidenten: Akihito und Barack Obama im Schloss in Tokio. (24. April 2014)
Champagner für den Kaiser und den Präsidenten: Akihito und Barack Obama im Schloss in Tokio. (24. April 2014)
AFP
... die gegen den Besuch Obamas protestieren. (23. April 2014)
... die gegen den Besuch Obamas protestieren. (23. April 2014)
Reuters
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US-Präsident Barack Obama ist zur zweiten Station seiner Asienreise in Südkorea eingetroffen. Beim Treffen mit Präsidentin Park Geun Hye in Seoul stehen die Sicherheitsallianz beider Länder und das nordkoreanische Atomprogramm im Mittelpunkt.

Nach Einschätzung Südkoreas könnte Nordkorea jederzeit seinen vierten Atomtest unternehmen. Nordkorea selbst hatte Ende März mit einer «neuen Form eines Atomtests» gedroht.

Überschattet wird die Visite von dem verheerenden Fährunglück mit bis zu 300 Toten nahe der Hafenstadt Mokpo vergangene Woche.

In einem Interview mit der Zeitung «JoongAng» bekräftigte Obama die US-Partnerschaft mit Südkorea, die «in guten und schlechten Zeiten» bestehenbleibe. Sein Kommen werde eine Chance sein, das Beileid des amerikanischen Volkes zu übermitteln.

Programm wird nicht geändert

Dabei verwies er auch darauf, dass das US-Militär nach dem Untergang der Sewol an der Suche nach Vermissten beteiligt sei. Obamas Besuch fällt in eine heikle Phase der Bergungsarbeiten an der Stelle des Schiffsunglücks. Behörden prüfen derzeit, wann Krane eingesetzt werden sollen, um die untergegangene Fähre aufzuschneiden und zu heben. Mehr als 140 Menschen werden noch vermisst, die Zahl der geborgenen Todesopfer der Havarie liegt bei über 175.

Laut dem Weissen Haus will Obama sein Programm in Südkorea als Folge der Fährkatastrophe nicht ändern. So dürfte sich der US-Präsident neben Beileidsbekundungen für die Opfer über atomare Provokationen Nordkoreas äussern und zu einer Entspannung der Territorialkonflikte in der Region aufrufen.

Keine Einigung mit Japan

Japan und die USA haben bei ihren zähen Verhandlungen über ein transpazifisches Freihandelsabkommen (TPP) weiter keine Einigung erzielen können. Für eine Vereinbarung brauche es noch viel Arbeit, hiess es in einer gemeinsamen Erklärung.

Die beiden Länder veröffentlichten die Erklärung am Freitag einen Tag nach dem Treffen zwischen US-Präsident Barack Obama und dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe. Nach dem Treffen hatte US-Präsident Barack Obama gesagt, man sei bei der Marktöffnung für Autos und Agrarprodukte einer Einigung näher gerückt. Die USA pochen auf eine Öffnung von Japans abgeschotteten Märkten.

In der Erklärung wird auch noch einmal schriftlich festgehalten, dass die USA im Inselstreit zwischen Japan und China an der Seite Tokios stehen. Entsprechende Worte Obamas vom Donnerstag hatten umgehend Kritik aus China nach sich gezogen. Obama reiste unterdessen nach Südkorea weiter.

AP/sda/chk/wid

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