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Nordkoreas Fenster zur Welt

In Pyongyang ist mit ausländischer Hilfe die erste private Universität eröffnet worden.

Christoph Neidhart, Tokio

Eine technische Hochschule im abgeschotteten Nordkorea, gegründet von einem US-Kapitalisten, finanziert von evangelischen Gruppen und mit Professoren aus Europa, den USA und Südkorea. Das klingt nach Wunschdenken oder Fiktion, ist aber Wirklichkeit. Die Pyongyang University of Science and Technology (PUST) hat den Lehrbetrieb mit einem Kurs für technisches Englisch aufgenommen. Wissenschaftliche und Wirtschaftsvorlesungen sollen im März beginnen: auf Englisch.

Die treibende Kraft hinter der einzigen privaten Uni Nordkoreas ist Kim Chin-kyung oder James Kim, wie er sich in Amerika nennt. Der 1935 geborene Kim kämpfte als Teenager im Koreakrieg. Von seinem 800-köpfigen Studentenbataillon überlebten nur 17 Mann.

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