Zum Hauptinhalt springen

Nordkorea macht Familientreffen von Hilfslieferungen abhängig

Südkorea möchte, dass sich getrennte Familien einmal im Monat sehen können. Nordkorea geht das zu weit. Drei bis vier Treffen jährlich sollen genügen.

Sonntagsspaziergang in Nordkorea: Getrennte Familien sollen sich künftig regelmässig treffen können.
Sonntagsspaziergang in Nordkorea: Getrennte Familien sollen sich künftig regelmässig treffen können.
Keystone

Süd- und Nordkorea haben am Mittwoch ihre Gespräche über Familienzusammenführungen fortgesetzt. Vertreter des Roten Kreuzes und der beiden Regierungen verhandelten darüber, wie häufig sich Verwandte, die nach dem Koreakrieg in den 50er Jahren getrennt wurden, künftig treffen können.

Südkorea schlug am Dienstag vor, regelmässige Treffen ein Mal pro Monat zu arrangieren. Die nordkoreanischen Delegierten sprachen dagegen von drei bis vier Familienzusammenführungen im Jahr. Die Zustimmung dafür knüpfte Nordkorea allerdings an Bedingungen. Unter anderem soll sich Südkorea wieder stärker humanitär im Norden engagieren, zum Beispiel in Form umfangreicher Lebensmittellieferungen.

Am Dienstag hatte Südkorea ein Schiff mit 5000 Tonnen Reis für nordkoreanische Flutopfer auf den Weg geschickt. Es war die erste derartige Lieferung seit fast drei Jahren.

dapd/pbe

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch