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Mit Mafiabanden gegen Demonstranten

In Hongkong machen maskierte Gruppen Jagd auf protestierende Studenten. Der Dialog mit der Regierung wurde vorläufig abgesagt.

Die Entspannung war nur vorübergehend: Studenten protestieren vor den Regierungsgebäuden in Hongkong (3. Oktober 2014). Foto: Wong Maye-E (Keystone)
Die Entspannung war nur vorübergehend: Studenten protestieren vor den Regierungsgebäuden in Hongkong (3. Oktober 2014). Foto: Wong Maye-E (Keystone)

Die Entspannung auf Hongkongs Strassen war nur vorübergehend. Die demonstrierenden Studenten liessen am Freitagabend geplante Gespräche mit der Regierung offenbar platzen wegen gewalttätiger Angriffe auf Demonstranten. Regierungschef Leung Chun-ying hatte in der Nacht zuvor seinen von der Hongkonger Studentenvereinigung HKFS verlangten Rücktritt abgelehnt, im Gegenzug jedoch den Studenten Gespräche mit der Verwaltungschefin der Stadt, Carrie Lam, angeboten. Die Studenten nahmen das Angebot zunächst an. Am Abend jedoch kam es vor allem im Stadtteil Mongkok zu Übergriffen eines teils gewalttätigen Mobs auf friedliche Demonstranten, es gab Verletzte. Vielerorts griff die Polizei nicht oder zu spät ein.

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