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Mehr als 50 Tote bei über zehn Explosionen in Bagdad

Kurz vor dem zehnten Jahrestag der US-Invasion im Irak erschüttert eine Bombenserie die Hauptstadt. Mehr als 200 wurden verletzt.

Verheerende Auswirkungen: Explosion im Viertel aL-Mashtal in Bagdad. (19. März 2013)
Verheerende Auswirkungen: Explosion im Viertel aL-Mashtal in Bagdad. (19. März 2013)
Reuters

Kurz vor dem ersten zehnten Jahrestag der US-Invasion des Irak sind mindestens 50 Menschen bei Bombenanschlägen getötet worden. Betroffen sind schiitische Viertel in Bagdad und südlich der Hauptstadt. Ärzte sprechen von 200 Verletzten. Mehrere Autobomben seien in der Nähe eines beliebten Marktes explodiert. Zu den Anschlägen bekannte sich zunächst niemand.

Seit Jahresbeginn hat der irakischer Ableger der radikal-islamischen al-Qaida zahlreiche Angriffe verübt. Auch der Bürgerkrieg in Syrien verschärft die Spannungen im Irak: Die überwiegend von Sunniten getragene Rebellion gegen Präsident Bashar al-Assad animiert ihre irakischen Glaubensbrüder.

Die USA waren am 20. März 2003 in den Irak einmarschiert. Die Regierung von Präsident George W. Bush hatte den Angriff mit der Behauptung begründet, Iraks Machthaber Saddam Hussein verfüge über Massenvernichtungswaffen.

Dies stellte sich als falsch heraus. Einer kürzlich veröffentlichten Studie zufolge wurden in dem Krieg knapp 190'000 Menschen getötet.

sda/AFP/mrs/bru

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