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Maos Enkel wird jüngster General Chinas

Mao Xinyu ist befördert worden – laut der Militärakademie in Peking hat das allerdings nichts mit seiner Herkunft zu tun.

«Seine Leistungen rechtfertigen eine Beförderung»: Mao Xinyu (links) ist der jüngste General Chinas.
«Seine Leistungen rechtfertigen eine Beförderung»: Mao Xinyu (links) ist der jüngste General Chinas.

Der Enkel von Revolutionsführer Mao Zedong macht in der chinesischen Volksbefreiungsarmee Karriere: Der 40- jährige Mao Xinyu ist zum jüngsten General der Streitkräfte ernannt worden. Die amtlichen Medien berichteten am Montag, der Mao-Enkel sei zusammen mit Dutzenden anderen Militärs anlässlich des 83. Jahrestags der Gründung der Volksbefreiungsarmee befördert worden. Mao Xinyu arbeitet Berichten zufolge als Wissenschaftler an der Militärakademie in Peking.

Schon im Vorfeld hatten chinesische Online-Medien moniert, er werde vermutlich nur befördert, weil der einst als «grosser Steuermann» idealisierte Mao sein Grossvater ist. Ein Akademiesprecher, Bao Guojun, wies das zurück. «Seine Leistungen rechtfertigen eine Beförderung», sagt Bao der Zeitung «Global Times».

Maoismus «von grosser Relevanz»

Mao Xinyu hatte erst vor kurzem erklärt, der Maoismus sei keineswegs «überholt», sondern weiterhin «informativ und von grosser Relevanz auch für aktuelle Themen, darunter Militärtheorien und internationale Politik».

Mao Zedong (1893-1976) einte China nach einem langen Bürgerkrieg. Nach der Gründung der Volksrepublik 1949 stürzte er das Land jedoch in blutige Kampagnen voller Fanatismus, die fast drei Jahrzehnte dauerten. Unterschiedlichen Schätzungen zufolge fielen diesen bis zu 80 Millionen Menschen zum Opfer.

SDA/oku

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