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Experten bezweifeln Sicherheit von Kims «Air Force Un»

Eine offizielle nordkoreanische Zeitung hat erstmals Bilder aus dem Inneren der Maschine veröffentlicht. Der Flieger stammt noch aus den Zeiten des Kalten Kriegs.

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Am Dienstag flog Kim mit dem «Habicht» nach China. (9. Mai 2018)
Am Dienstag flog Kim mit dem «Habicht» nach China. (9. Mai 2018)
North Korea's Korean Central News Agency (KCNA), Reuters
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Seit mindestens vier Jahren nutzt Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un für Reisen gerne ein speziell auf seine Bedürfnisse zugeschnittenes Flugzeug: Die ein wenig in die Jahre gekommene Maschine aus sowjetischer Herstellung trägt offiziell den Namen «Habicht eins». Spötter sprechen hingegen von der Air Force Un - in Anlehnung an das US-Präsidentenflugzeug Air Force One.

Am Dienstag flog Kim mit dem «Habicht» nach China. Von der Reise veröffentlichte die offizielle nordkoreanische Zeitung «Rodong Sinmun» Bilder aus dem Inneren der Maschine. Sie zeigen den aus dem Fenster winkenden Kim in einem klobigen Ledersessel. Auf einem Holztisch vor dem nordkoreanischen Machthaber stehen verkabelte Geräte: ein Telefon, eine Sprechanalge und ein Router. Auch ein silberner Laptop steht auf dem Tisch.

Ausländische Experten äusserten allerdings Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit des komfortablen nordkoreanischen Staatsfliegers. Wie gut der «Habicht eins» in Schuss gehalten wurde, ist demnach unklar. Die zweifelhafte Sicherheit der Maschine hat sich womöglich auch auf die Wahl des Orts für das geplante Treffen zwischen Kim und US-Präsident Donald Trump ausgewirkt. Medienberichten zufolge soll der historische Gipfel in Singapur stattfinden, das nicht allzu weit entfernt von Nordkorea ist.

(AFP)

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