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Kim Jong Il geistert in Nordkorea umher

Die Spekulationen um den Gesundheitszustand von Nordkoreas Machtinhaber reissen nicht ab. Neue Fotos der kommunistischen Führung sollen beweisen, dass Kim Jong Il wohlauf ist. Aber die neuen Beweise lassen Zweifel aufkommen.

Hartnäckig wehrt sich Nordkorea mit Beweisen, dass der 66-jährige Machthaber bei guter Gesundheit ist. Die staatliche Nachrichtenagentur KNCA hat ein weiteres Mal mehrere Fotos von einem Besuch auf einem Militärstützpunkt verbreitet. Auf einem posiert der Machthaber in der vordersten Reihe mit Brille und grauem Mantel zwischen den Soldaten. Doch rasch kamen Zweifel an der Echtheit des Fotos auf: Ein aufmerksamer Times-Online-Leser verwies auf den «falschen» Schattenwurf auf Kims Hosen. Wenn die Beobachtung stimmt, handelt es sich um eine Bildmontage; Nordkoreas Diktator wäre demnach nachträglich in das Bild hineinmontiert worden.

Auch andere zuvor veröffentlichte Fotos haben Zweifel aufkommen lassen: Kim Jong Il soll einem Fussballspiel beigewohnt haben, doch wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhard richtig bemerkt, ist der Machthaber nie gleichzeitig mit den Spielern auf einem Bild zu sehen.

Nach Angaben aus den USA und Südkorea hatte sich Nordkoreas Machthaber nach einem Schlaganfall einer Gehirnoperation unterzogen. Kim Jong Il ist seither nur auf Bildern zu sehen, selbst der Parade anlässlich des Nationalfeiertages blieb er fern. Gerüchte über den schlechten Gesundheitszustand und über den Tod des Diktators weist Nordkorea als Propaganda zurück.

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