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In Indien brennen die Lichter wieder

Rund 600 Millionen Inder mussten fast zwei Tage lang ohne Strom auskommen. Nun sind die drei betroffenen Netze wieder vollständig in Betrieb.

Der Saft fliesst wieder: Die beleuchtete Stadt New Delhi. (1. August 2012)
Der Saft fliesst wieder: Die beleuchtete Stadt New Delhi. (1. August 2012)
Reuters
Noch am Tag zuvor mussten sich die Menschen mit Kerzen Licht schaffen: Ein Mann kocht bei Kerzenlicht. (31. Juli 2012)
Noch am Tag zuvor mussten sich die Menschen mit Kerzen Licht schaffen: Ein Mann kocht bei Kerzenlicht. (31. Juli 2012)
Keystone
Weil der Norden Indiens andere Stromnetze anzapfte, brach auch in weiteren Teilen des Landes das Netz zusammen. (31. Juli 2012)
Weil der Norden Indiens andere Stromnetze anzapfte, brach auch in weiteren Teilen des Landes das Netz zusammen. (31. Juli 2012)
Reuters
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Nach den gigantischen Stromausfällen in weiten Teilen Indiens sind die drei betroffenen Netze wieder vollständig in Betrieb. Die gestern ausgefallenen Netze im Norden, Osten und Nordosten des Landes seien wieder am Laufen, sagte ein Vertreter des staatlichen Energieversorgers PSOC heute.

Ingenieure der PSOC hätten die ganze Nacht über gearbeitet, um die Stromversorgung wieder vollständig herzustellen. Von dem grössten Blackout in der indischen Geschichte waren am Dienstag rund 600 Millionen Menschen in 20 der 29 Bundesstaaten Indiens betroffen gewesen, darunter auch die Menschen in den Metropolen Neu Delhi und Kolkata.

Zwei Tage ohne Strom

Die Netze waren in der Mittagszeit zusammengebrochen. Die Stromversorgung konnte dann nach und nach wieder hergestellt werden. Bereits am Montag hatte es in Indien einen riesigen Stromausfall gegeben.

Die aufstrebende Wirtschaftsmacht hängt in der Stromerzeugung überwiegend von der Kohle ab, die Stromnetze sind veraltet. Besonders in den heissen Sommermonaten, in denen der Stromverbrauch deutlich ansteigt, ereignen sich immer wieder Ausfälle.

SDA/wid

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